Deine Reportage besteht aus verschiedenen Zutaten:
Deinem Text
Antworten, die du von deinen Interviewpartnern bekommen hast.
Musik?
Geräuschen?

Am besten legst du für jede Zutat eine Tonspur an.
Wenn du etwas in dein „audacity“-Programm importierst, entsteht sowieso jedes Mal eine neue Tonspur. Du kannst aber auch selbst eine neue Spur anlegen. Dazu klickst du in der Leiste ganz oben auf „Spuren“, und dann auf „neue Spur erzeugen“. Wenn du am linken Ende der Spur in das obere Feld klickst, kannst du der Spur auch einen neuen Namen geben.


Apropos Geräusche
Geräusche kannst du selbst aufnehmen oder du findest Geräusche, die du kostenlos verwenden darfst, im Internet:
www.hoerspielbox.de
www.buschfunk.de

Apropos Musik
Wenn du deine Reportage an Noctalis schicken willst, damit wir sie auf unserer Homepage veröffentlichen, oder wenn du sie anderswo öffentlich vorspielen möchtest, darfst du nicht einfach deine Lieblingsmusik von einer CD verwenden. Dafür müsstest du den Musikern nämlich sonst etwas bezahlen.
Also: Mach selbst Musik!


Du kannst auch nach Musik im Internet suchen, die du kostenlos verwenden darfst.
Hier kommt eine Adresse zum Stöbern:
www.freemusicarchive.org

Die Werkzeug und Befehle, die du jetzt brauchst, um kleine Stückchen von deinen Zutaten abzuschneiden und in die richtige Reihenfolge zu bringen, kennst du schon aus dem Kapitel „Aufnahmen bearbeiten mit „audacity“:
„Strg+I“, um ein Stückchen abzuschneiden.
Das Verschiebewerkzeug mit den Pfeilen nach links und rechts, um ein Stückchen auf seiner Spur zu verrücken.
Du kannst auch Stückchen von deinen Aufnahmen markieren und sie dann wie in einem Textverarbeitungsprogramm ausschneiden oder kopieren und an einem neuen Ort wieder einfügen.
Die Befehle sind:
„Strg+X“
„Strg+C“
„Strg+V“

Wie du Stellen lauter oder leiser machen kannst, hast du beim Interviewschneiden schon gelernt. Du kannst außerdem auch alles lauter oder leiser machen, das auf einer Spur liegt. Dafür verschiebst du den Regler neben der Spur zwischen „+“ und „-“.


Wenn du möchtest, dass ein Geräusch leise anfängt und dann lauter wird, benutzt du eine Blende, auf Englisch „Fade“. Du markierst den Anfang des Geräuschs und klickst dann in der Leiste ganz oben zuerst auf „Effekt“ und dann auf „Einblenden“.
Wenn du möchtest, dass ein Geräusch oder eine Stimme am Ende leiser wird, geht das genauso. Du klickst dann auf „Ausblenden“.

Bist du zufrieden?
Dann kannst du jetzt deine ganze Reportage auf deine Festplatte kopieren, um sie später auf eine CD zu brennen.
Du musst zuerst:
Alle Bausteine auf den verschiedenen Spuren, die zu deiner Reportage gehören, markieren.
Du musst darauf achten, dass keine der Spuren stumm geschaltet ist.

Dann klicke oben in der Menüleiste auf „Datei“ und danach auf „Auswahl exportieren“. Jetzt kannst du wählen, wo du deine Reportage speichern willst, und der Datei einen Namen geben.

Außerdem musst du einen Dateityp wählen. Willst du deine Reportage als Mail verschicken, zum Beispiel an uns vom Noctalis? Dann wähle „mp3“. Oder möchtest du sie mit dem bestmöglichen Klang auf eine CD brennen? Dann kannst du z.B. „wav“ wählen.

Auf „Speichern“ klicken. Fertig!
Am besten hörst du dir gleich alles noch einmal an.

Liebe Klimareporterin, lieber Klimareporter,
du hast eine ganze eigene Reportage produziert.
Wir sind beeindruckt.


Und jetzt?
Schick‘ uns deine Reportage.
Wir sind neugierig, was du herausgefunden hast:
ipsen@noctalis.de