Auch im Jahr 2016 sind wieder Uhus am Berg aktiv

Das ganze Frühjahr über waren wieder die Rufe eines Uhu-Männchens am Kalkbeg zu hören. Der unverwechselbare Ruf der Tiere schalte in der Dämmerung über das Karl-May-Stadion. Die Mulde, in der das Uhu-Weibchen über Wochen die Eier bebrüten hat, war wieder einmal so gut am Berg versteckt, das auch die Noctalis-Mitarbeiter das Gelege nicht einmal mit Fernglas zu Gesicht bekommen haben. Die Krähen, die recht zahlreich am Berg flogen und z.T. mit lautem Geschrei über dem Berg kreisten, waren nur ein Hinweis auf die Brutstätte. Um so größer war die Freude, als wieder drei Jungtiere entdeckt wurden.

Uhus brüten zum wiederholten Mal erfolgreich am Segeberger Kalkberg

Bad Segeberg, Juni 2016.
Auch in diesem Jahr sind es wieder drei Geschwister, die in der Brutmulde hoch über dem Kalkbergstadion aus den Eiern geschlüpft sind. Leider konnten die Jungvögel in diesem Jahr nicht beringt werden. Durch den milden Winter waren die Jungtiere schon so alt, dass der Biologe Björn Leupolt aus Heidmühlen Schwierigkeiten hatte, die jungen Eulen für die Beringung aus dem Nest zu holen, es wurde daher in diesem Jahr auf eine Beringung verzichtet. Sie wären wahrscheinlich zu Fuß geflüchtet.

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Junguhus am Kalkberg am 24.6.2016 (Foto Anne Ipsen)
 
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 Junguhu kurz vor dem ersten Flugversuch (Foto Anne Ipsen)

Auch in 2016 Uhus am Kalkberg

Auch im Frühjahr 2016 gibt es wieder ein Uhu-Pärchen am Kalkberg. Es wurden Mitte April mindestens zwei Jungvögel geboren. Leider sind die Tiere nur sehr schwer zu sehen, da sie sich gut geschütz an der Felswand in einer Senke aufhalten.

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Junguhu am Höhlenwärterhaus Juni 2014 (Foto Ipsen)